Natalie Lament
Natalie Lament
ab 19.05.2017
Gastgeber am Anfang

Doch es wurden dann immer mehr Kinder, Eltern und Großeltern, die gespannt die Handlung auf der Bühne verfolgten und den Texten und Liedern lauschten. Dem gelungenen Auftakt folgte das Percussionsensemble der Heinrich-Berger-Musikschule Coswig und der Grundschulen. Mit den verschiedenen Schlaginstrumenten, dazu gehören Xylophon und Marimba, und mit lautstarken Trommeln waren die Kinder weithin zu hören. Zum Einsatz kamen hier die jüngeren Gruppen. Das große Ensemble spielte bereits beim Eröffnungskonzert am Freitagabend im Lindenhof mit und begeisterte dort mit der Ouvertüre aus der Oper "Nabucco". Keyboardensemble und Tanzgruppe folgten dem Festprogramm im Klosterhof. Besonders mit einem "Mäuschentanz" eroberten die kleinen Tänzerinnen die Herzen der Zuschauer. Viel Beifall war die Belohnung.

Mit dem Harfenensemble, dem Klarinettenquartett aus Wolmirstedt, dem Landesgitarrenorchester unter Leitung der Coswigerin Marina Bärwald und den Burgenlandstreichern gab es hochkarätige Musik. Man wollte kaum glauben, dass die Musikanten Kinder und Jugendliche waren, die ihre Freizeit mit dem Spielen und Üben von Musikinstrumenten verbringen. Das Non-Stopp-Programm ging weiter mit Gesang- und Instrumentalduos. Es präsentierten sich Schüler der Musikschulen aus Merseburg, Zerbst und Wittenberg sowie das Sinfonische Musikschulorchester Sachsen-Anhalt.

Anspruchsvolle Kunst

Die Ballettklasse der Musikschule Mansfeld-Südharz bekam ebenfalls die Hitze zu spüren, und die Besucher mussten sich nun entscheiden zwischen dem Marktplatz mit den Programmen der Coswiger Schulen, den Kinderbelustigungen in der Friederikenstraße und dem anspruchsvollen musikalischen Repertoire auf dem Klosterhof. Diejenigen, die in dem historischen Ensemble mit der St.-Nicolai-Kirche blieben, wurden nicht enttäuscht. Das Niveau des dort Gebotenen verblüffte jeden der Gäste. Die besten Talente des Landes zu erleben, war etwas Besonderes.